Liegerad und Pedelec fahren
2025 Alle Pedelec Urlaubstour

Sommertour 2025 – Tag 2

Sommertour 2025 – Tag 2

Von Wildemann nach Dingelstädt.

In der Nacht hat es kräftig geregnet, und auch während des Frühstücks regnet es weiter. Nach einem schönen Frühstück in der Pension Brückner starten wir früh. Wir wollen noch die Iberger Tropfsteinhöhle ansehen. Wir starten also im Regen.

Es geht weiter bergan auf einem Schotterweg – klar wir hätten auch den weiteren Weg über die Straßen nach Bad Grund nehmen können, aber dieser Weg ist (zumindest bei Trockenheit) der schönere. Auf dem nassen Untergrund und mit bis zu 12% Steigung ist das alles andere als einfach.

Und als wir endlich oben sind, dann geht es auch gleich wieder hinunter. Mindestens genauso steil. Es werden sogar -21% ausgewiesen.

Die Iberger Tropfsteinhöhle ist nicht mehr weit. Wir kriegen fast die letzten Karten für die erste Führung.

Auch als wir nach gut einer Stunde wieder herauskommen (Die Führung durch die Höhle selbst dauert etwa 30 Minuten) regnet es weiterhin.

Durch Bad Grund und Windhausen fahren wir wieder aus dem Harz hinaus. Bergab bei Regen ist auch nicht grad toll. Man kann das Gefälle nicht in Geschwindigkeit umsetzen, sieht nur wenig, ständig läuft einem Wasser in die Augen und bremsen sollte man mit viel Gefühl.

Es regnet noch gut 2 Stunden weiter, die Sandwege sind aufgeweicht, dann läßt der Regen nach und langsam zeigt sich am Horizont so etwas wie ein Lichtblick.

Wir folgen dem Leine-Rhume-Radweg

Bei Wulften sind die Bahnschranken gesschlossen. Ein Hinweisschild besagt, dass man anrufen solle, dann würden die Schranken geöffnet. Aber der Fußgängerübergang ist nicht beschrankt. Wir verzichten auf den Anruf, schauen links und rechts und queren die Bahnlinie.

Danach geht es weiter auf einem alten Bahndamm der Bahnlinie Duderstadt-Wulfen. Hier kommen wir schnell voran

und erreichen dann auch Duderstadt.

Leider finden wir die Ladestation für E-Bikes am Rathaus nicht und müssen nun rechnen, ob denn die Akkuladung auch noch ohne Nachladen bis nach Dingelstedt reichen wird. Sollte auch ohne Nachladen klappen.

Für uns gibt es warmes belegtes Brot, Kuchen und einen warmen Kakao in einer Bäckerei direkt gegenüber. 30 km sind es nun noch bis Dingelstedt und es geht kurz hinter Gerbingerode rüber nach Thüringen und vorbei am Grenslandmuseum – uns ist aber nicht nach Museum. (Allerdings hätten wir hier nachladen können, was wir aber nicht in Anspruch nehmen.)

Über Worbis und Leinefelde geht es für uns nach Dingelstedt.

Den Abstecher zur Burg Scharfenstein, den damit verbundenen zusätzlichen Anstieg und die Mehrkilometer lassen wir aus, so doll reizt es uns dann doch nicht. Allerdings hat auch unserer Strecke nun etliche Steigungen parat.

Bei der Einfahrt nach Dingelstädt kommen wir am alten Bahnhof vorbei. Dort werden wir dann morgen in den Kanonenbahnradweg einbiegen.

Die “Pension Zur Linde” ist schnell gefunden, das Zimmer okay. Der Preis und das Frühstück am nächsten Morgen auch.

In Dingelstädt findet ein Musikfest statt. Am Rathaus spielen lokale Kapellen auf, und es gibt Bratwurst und Bier. Unser Abendessen ist gesichert.

Dann noch ein kleiner Stadtrundgang incl. Besichtigung der Gertrudiskirche. Dort ist von Ostern her noch die Passion Christi aufgebaut. Sehr sehenswert, sehr hübsch.

Leider finden wir im Innenstadtbereich keine Eisdiele, aber ein wenig außerhalb soll es noch einen Eisladen geben. Als wir ankommen ist noch geöffnet und so gibt es im Sonnenschein des Abends noch ein kleines Eis.

 

Tagesdaten :

Distanz 84 km
Geschwindigkeit 18,4 km/h
Anstieg 873 m
Höchster Punkt 525 m NN.
Fahrtzeit 4:33 Std