Sommertour 2025 – Tag 9
Sommertour 2025 – Tag 9
Von Fleckl nach Sonneberg.
Wir verabschieden uns heute vom Fichtelgebirge, schön war’s hier, recht hügelig und damit auch anspruchsvoll. Das Wetter hat allerdings in der Nacht umgeschlagen und ist nicht mehr so toll. Für uns stehen heute rund 95km bis nach Thüringen auf dem Programm. Zunächst wird es am Weissen Main entlang gehen und dann bei Kulmbach werden wir uns den Zusammenfluss von Weissem und Rotem Main ansehen. Danach wird es nordwärts gehen bis nach Sonneberg
Die Räder sind schnell gepackt, und als wir losfahren ziehen schon dicke Wolken auf. Wir folgen dem Weissen Main auf einer alten Bahnlinie und schon bald fallen die ersten Tropfen.
Schnell schmelzen die Höhenmeter zusammen. Und der Regen wird stärker – Umziehen und weiter, in Bad Berneck müssen wir uns einge Minuten unterstellen, dann ist aber das Regengebiet auch durch.
Leider ist es mit der Bahntrasse dann in Bad Berneck auch vorbei und weiter geht es auf kleinen Straßen auf dem Weiss-Main-Radweg. Schaut man zurück, dann sieht man noch das Regengebiet.
Bis wir den Zusammenfluss der beiden Quellflüsse des Mains bei Kulmbach erreichen (etwas mehr als 40km) wird auch die Sonne wieder rauskommen.
Hier beginnt er nun offiziell, der Main-Radweg. Einige km werden wir ihm noch folgen bis nach Burgkundstadt, dann werden wir nach Norden abbiegen. Schön ist es hier am Oberlauf des Mains und der Main ist auch schon ein richtiger Fluss geworden.
In Burgkundstadt finden wir einen Asiaten, bei dem wir ein Mittagessen benkommen, danach geht es weiter. Erstmal raus aus dem Maintal – hinauf über den Hügel nach Redwitz und dann auf dem Radweg an der Steinach immer nach Norden. Das Tal der Steinach ist breit und eben, ein tolles Tal zum Radeln.
Bei Fürth am Berg überqueren wir das erste mal die Landesgrenze nach Thüringen, ohne es zu merken. Nur wenige km später bei Ebersdorf geht es für uns wieder zurück nach Bayern, um dann kurz vor Sonneberg offiziell mit Schild nach Thüringen zu fahren.
Das Spielzeughotel Sonneberg ist von Aussen recht unspektakulär, der Eingang ist hinter dem Haus innen aber überrascht das Hotel mit liebevoll dekorierten Räumen. Wir sind auf angenehmste überrascht, buchen noch ein Frühstück für den nächsten Morgen hinzu – womit uns das Haus noch mal überraschen wird.
Der Abend in Sonneberg ist eher eine Niete. Es gibt noch ein ordentliches Gewitter, kurz nachdem wir eingecheckt haben. Als wir in die Innenstadt gehen haben fast alle gastronomischen Angebote schon geschlossen oder bieten Gästen nichts mehr an. Nur beim Dönerladen ist noch was zu bekommen : Als Abendbrot also einen Döner.
Tagesdaten :
Distanz | 93,5 km |
Geschwindigkeit | 20,9 km/h |
Anstieg | 684 m |
Höchster Punkt | 770 m NN. |
Fahrzeit | 4:29 Std. |