Sommertour 2025 – Tag 3
Sommertour 2025 – Tag 3
Von Dingelstedt nach Eisenach
In der Pension zur Linde gibt es ein einfaches aber aureichendes Frühstück. Preis- Leistung sind somit okay für diese Übernachtung. Die Räder sind schnell wieder gepackt und wir fahren zunächst hinauf zur Quelle der Unstrut, die nur knapp 4km entfernt von Dingelstedt entspringt und dann nach vielen km bei Naumburg in die Saale mündet.
Von der Unstrutquelle aus geht es wieder zurück nach Dingelstedt und dann zum alten Bahnhof im Norden der Stadt. Hier beginnt für uns der Kannonenbahnradweg. Er verbindet Dingelstedt mit der Werra und wenn man ihn in dieser Richtung fährt, dann geht es nur bergab. Leider endet die Bahntrasse in der Nähe von Geismar.
Von den verschiedenen Brücken hat man einen tollen Blick ins Tal.
Und man muss insgesamt vier Tunnel durchfahren:
Der längste ist mehr als 1500m lang und darin ist es nicht grad warm.
Und dann kommt bei Lengfeld unter dem Stein noch das Viadukt. Leider darf man das Tal nicht auf dem Viadukt überfahren sondern muss vorher von der Bahntrasse runter ins Tal und dann auf der anderen Seite wieder hinauf auf die Trasse.
Danach ist es bis zur Werra nicht mehr weit. Wir folgen dem Lauf der Werra flußauswärts. Es geht durch Wanfried und Treffurt
und dann verlassen wir die Werra kurz und nehmen die alternative Route über Schnellmannshausen über den Berg (170m -> 335m) und wieder über Ifta wieder herunter an die Werra.
Wir passieren Spichra, unterqueren die A4 und biegen bei Hörschel auf den D4-Radweg nach Eisenach.
Eisenach ist schnell erreicht, wir durchqueren die Stadt und fahren rauf zur Drachenschlucht, die wir zunächst verpassen. Auf der B19 ist derart viel Verkehr und es gibt keinen Radweg, so dass die Strecke auch einem Selbstmord gleichkommt. Irgendwann kehren wir um, finden den Eingang zur Schlucht, stellen die Räder ab und gehen zu Fuß weiter.
Wir sind begeistert von der Schlucht, aber für eine lange Wanderung nicht wirklich ausgerüstet und nach mehr als 90km auch nicht mehr ganz fit.
Für uns heißt es daher zurück zur Jugendherberge. Leider die wohl schlechteste Unterkunft auf dieser Tour. Das Haus ist alt, das Zimmer klein aber zumindest sauber, Aufenthaltsräume de fakto nicht vorhanden, das WLAN schlecht und immer wieder unterbrochen – und der Preis hoch. Wir haben ein Abendessen mitgebucht, was sich als lieblos aufgetischte Nudeln mit einer geschmacksneutralen Tomatensoße entpuppt. Das können andere Jungendherbergen deutlich besser (Köln 2024).
Tagesdaten :
Distanz | 92,5 km |
Geschwindigkeit | 16,8 km/h |
Anstieg | 1026 m |
Höchster Punkt | 411m NN. |
Fahrzeit | 5:30 Std |